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Knabberholz für Pferde

Gesundes Knabberholz für Pferde

Kau- und Knabberbedürfnisse stillen!

Deinem Pferd Zweige und Äste zur Verfügung zu stellen ist eine tolle Sache. Es sorgt zum Einen für Beschäftigung und Abwechslung gegen  Langeweile in Box und Paddock. Zum Anderen unterstützt das Knabbern den Zahnabrieb und liefert obendrein noch Spurenelemente, Vitamine und Mineralstoffe für dein Pferd.

Äste können auch optisch aufwärtend in ein Offenstallkonzept integriert werden.

Knabberhölzer in Form von Ästen und Zweigen werden von Verhaltensforschern empfohlen. Die Beschäftigung mit Knabbern von Hölzern entspricht einer artgemäßen Nahrungsaufnahme. Es gibt eine Menge Vorteile, die für die Gabe von Knabberhölzern sprechen:

  • den Spieltrieb ausleben
  • Langeweile entgegenwirken
  • Vitamine und Minerale ganz natürlich aufnehmen
  • natürlicher Abrieb der Zähne
  • Beschäftigung gerade auch für Pferde mit Gewichtsproblemen
  • das Knabbern von geeigneten Bäumen und Sträuchern ist wenig zuckerhaltig und führt somit nicht zu überhöhter Energieaufnahme

 

Knabberäste und -zweige, die besonders gesund sind

  • Obstbäume (Äpfel, Birnen, Pflaumen)
  • Brombeerstrauch
  • Erle
  • Birke
  • Weide
  • Haselnuss
  • Ulme
  • Pappel
  • Flieder

 

Ungeeignete Bäume

  • Nadelbäume, sollten auf keinen Fall in größeren Mengen aufgenommen werden, da die Nadeln ätherische Öle enthalten, die zu Schleimhautentzündungen im Pferdemaul und im Magen-Darm-Trakt führen können. Gerade für Pferde mit Nieren- und Leberproblemen ist das eine Gefahr. Außerdem können sich die Nadeln, wenn sie nicht zerkaut werden, im Darm festsetzen.

 

Giftige Bäume

Neben vielen Giftpflanzen gibt es natürlich auch Baum- und Straucharten, die giftig für dein Pferd sind!

  • Akazie
  • Ahorn (Feld-Ahorn, Eschen-Ahorn, Berg-Ahorn, Spitz-Ahorn)
  • Buchsbaum
  • Buche
  • Efeu
  • Eibe
  • Eiche
  • Tuja (Lebensbaum)
  • Robinie (falsche Akazie)
  • Roßkastanie
  • Walnuss (Walnussblätter finden auch als Heilmittel Anwendung)

 

Was du noch beachten solltest!

Diese Aufzählung gerade für giftige Äste kann unvollständig sein. Wenn du unsicher bist, ob Äste für dein Pferd geeignet sind, füttere es nicht bzw ziehe einen Fachmann zu Rat.

Achte immer darauf, dass die Äste und Zweige ungespritzt sind!

Achte auf das Alter der Gehölze, gerade für Pferde mit gesundheitlichen Problemen. Junge Triebe und Blätter sind energiereicher. Das ist kein Problem, sollte nur Beachtung finden bzw. nicht gefüttert werden an Pferde mit Hufrehe und anderen Krankheiten, wo hohe Energiezufuhr schädlich ist. Da nutzt du lieber ausgewachsenes Stammholz.

Die Äste sollten nicht splittern oder sich schon zersetzen und auf gar keinen Fall vom Schimmel befallen sein. Feuchtes, sich zersetzendes Holz kann von schädlichen Schimmelpilzen und Bakterien befallen sein. Daher achte immer auf die Qualität des Holzes!

Für die Zähe der Pferde stellt hartes Holz keine Gefahr da.

 

Befestigung des Knabberholzes oder einfach hinlegen?

Lose in Paddock, Auslauf oder auf Weiden gelegte Knabberhölzer in Form von Stämmen oder Ästen kann man machen. Alles was lose verteilt liegt, kann wegrollen, wegrutschen oder weggetragen werden und unter Umständen für Verletzungsgefahr auf Liege-, Wälz- und Fressplätzen sorgen.

Es bietet sich an, die Hölzer an Wänden und im Auslauf zu befestigen. Hoch befestigte Äste sorgen für aktraktive Beschäftigung. Der Beschäftigungsgrad steigt, die Pferde bemühen und strecken sich, um an die Äste zu kommen, zu knabbern und Blätter zu rupfen.

 

Do it yourself

 

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