Jakobs-Kreuzkraut – Senecio jacobaea

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Weitere Namen bzw. Arten der Pflanze

  • Jakobs-Greiskraut
  • Jakobskreuzkraut
  • Jakobskraut

Verbreitung

  • Europa
  • Westasien
  • Argentinien
  • Neuseeland
  • Australien
  • Kanada
  • USA

Vorkommen

  • an Rainen
  • Weg- und Straßenränder
  • Wiesen und Weiden
  • Ackerbrachen

Giftige Teile der Pflanze

  • die ganze Pflanze

Grad der Giftigkeit

  • sehr stark giftig
  • meist tödlich
  • Blüten und Jungpflanzen enthalten den höchsten Gehalt an Giftstoffen.

Dosis

  • 50g über 2 Monate sind bereits Leberschäden beobachtbar!

Giftstoff

  • Alkaloide
  • Pyrrolizidinalkaloide (PAs), vor allem  Jacobin und Senecionin

Vergiftungserscheinungen

  • Appetitlosigkeit
  • häufiges Gähnen
  • beschwerliches Atmen
  • Gewichtsverlust
  • Lecksucht
  • Erblinden
  • Bei akuter Vergiftung in hohen Dosen tritt beim Pferd  tritt die so genannte Seneziose oder “Schweinsberger Krankheit” auf. Diese zeigt sich durch Magen- und Darmbeschwerden, blutigem Durchfall, Verstopfung, Krämpfen und schwerer Leberschädigung bis zum Tod.
  • Es kommt zum Krankheitsbild des „Walking Desease“, das sich in ziellosem Umherirren, Taumeln und Schleifen der Hufe zeigt. Die Pferde werden regelrecht wahnsinnig, laufen gegen Wände und Zäune und sind oft nicht zu bändigen.

Behandlung

Sofort Tierarzt oder Tierklinik!!!
Bei leichteren oder schnell erkannten Vergiftungsfällen können Magenspülungen in der Tierklinik helfen.

Hinweise

Todesfälle sind bekannt!
Die Pflanze bleibt im Heu uneingeschränkt giftig, verliert jedoch ihren bitteren warnenden Geschmack!
Junge Pferde sind besonders gefährdet.
Eine Behandlung nach der Vergiftung ist in den meisten Fällen aussichtslos.

 

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