Fohlenwarzen

  •  1984

Fohlenwarzen

Fohlen ab 6 Monate und junge Pferde bis 5 Jahre können Fohlenwarzen relativ häufig bekommen. Fohlenwarzen sind kleine graue bis rosa erscheinende blumenkohlartige Wucherungen, die in der Regel um das Maul, die Ohnen und die Augen auftreten. Diese kleinen Wucherungen sind meistens ungefährlich und fallen nach wenigen Monaten (sobald das Immunsystem des Pferdes stark genug ist) selbständig wieder ab. Sie können zottig, himbeerähnlich, blumenkohlartig oder traubig sein. Es wird vermutet, das Fohlenwarzen ein Anzeichen für Zinkmangel bei der Aufzucht sind.

Das Equine Papillomvirus ist der Auslöser für Fohlenwarzen. Die Krankheit ist ansteckend und hat eine Inkubationszeit von 2 bis 3 Monaten. Ein junges Pferd wird lebenslang immun, wenn es den Virus überwunden hat. Eine Übertragung erfolgt durch Putzsachen, Kontakt mit geschädigter Haut oder auch durch Stechinsekten.

Werden Fohlenwarzen operativ entfernt, bleiben pigmentlose Flecken, die auch Krötenflecken genannt werden, zurück.

Sind diese kleinen multiplen „Warzen“ nach vielen Monaten noch nicht abgefallen, besprich das Krankheitsbild mit deinem Tierarzt. Dieser kann feststellen ob es sich um eine Fohlenwarze oder ein Sarkoid handelt.

Treten in Pferdeställen und Gestüten häufig bei jungen Tieren Fohlenwarzen auf, müssen die Ställe und Koppelzäune regelmäßig gereinigt und auch desinfiziert werden.

 

Was sind Warzen?

Warzen sind gutartige Hautwucherungen, die kugel- oder halbkugelförmig sind. Sie sind deutlich erkennbar, da sie sich erhaben oder flach gut von ihrer Umgebung abheben.

 

Quellen:
www.equimondi.de/magazin/pferdegesundheit/detailansicht/news///was-sind-fohlenwarzen
www.dr-susanne-weyrauch.de/gesundheit/allgemeine-grundlagen/aufzucht-von-fohlen
www.equines-sarkoid.de/infos-zum-equinen-papillom/

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