fbpx

Faszination Bodenarbeit

Was ist Bodenarbeit?

Unter Bodenarbeit versteht man alles, was man mit dem Pferd macht, ohne auf ihm zu sitzen. Die Ausbildung am Boden beginnt schon bei dem täglichen Umgang. Dazu gehören zum Beispiel das Aufhalftern, das Führen aus der Box oder von der Koppel, das Stillstehen am Putzplatz, braves Hufegeben oder das Verladetraining. Bodenarbeit ist ein wichtiger Bestandteil im Pferdetraining und in der Jungpferdeausbildung und sollte nicht zu kurz kommen.

Aber nicht nur die Grunderziehung gehört dazu. Es gibt ganz viele Möglichkeiten das Pferd am Boden auszubilden. So kann man für jedes Pferd, egal ob klein oder groß, jung oder alt, Dressur- oder Westernpferd, Geländepartner oder Sportsfreund, das Richtige finden.

Bodenarbeit ist eine wunderbare Möglichkeit, sich intensiv mit dem Pferd zu beschäftigen und eine vertrauensvolle Bindung aufzubauen.

Warum Bodenarbeit?

  • Grunderziehung, Ausbildung von Jungpferden
  • dient der Vorbereitung auf das Reiten
  • intensiviert die Pferd-Mensch-Beziehung
  • schult die Kommunikation, Körpersprache, Achtsamkeit und das gegenseitige Zuhören
  • es verbessert die Sicherheit miteinander und steigert das gegenseitige Vertrauen
  • dient der mentale Ausgeglichenheit
  • fördert die Geduld, Körperkoordination und die Konzentrationsfähigkeit
  • das Pferd wird gelassener und lernt mitzudenken
  • es macht gemeinsam Spaß
  • sorgt für Abwechslung im Training
  • motiviert das Pferd im Training
  • motiviert neue Dinge zu auszuprobieren und zu lernen
  • dient der Gymnastizierung
  • sorgt für den Muskelaufbau
  • ist gute Ausgleichsarbeit für Schulpferde
  • das Pferd kann neue Lektionen am Boden erlernen, die dann unter dem Sattel viel leichter klappen
  • kann für das Aufwärmen vor dem Reiten genutzt werden, was auch den Vorteil hat, das der Reiter gleich mit warm wird (z.B. klassische Handarbeit oder ein kleiner gemeinsamer Spaziergang)

Welche Möglichkeiten gibt es?

 

Kasparab stellt verschiedene Möglichkeiten der Bodenarbeit mit Pferden vor.

 

Es gibt einige Grundlagen, die jedes Pferd lernen sollte. Dazu gehört die Grunderziehung am Boden (wie zum Beispiel gut aufhalftern lassen, stillstehen beim Putzen und Satteln, verladen lassen), das Führtraining, Gelassenheitstraining, longieren und ruhiges Verhalten im Gelände.

Das weitere Training richtet sich nach den Zielen und dem weiteren Training mit dem Pferd, den persönlichen Vorlieben und natürlich nach dem, an was das Pferd am meisten Spaß hat.

ich stelle euch die nächsten Wochen eine Vielzahl an Möglichkeiten vor, wie ihr mit eurem Pferd vom Boden aus arbeiten könnt.

 

Anhänge
KaspArab

Hinter KaspArab stehe ich - Christin Baumgarten. Geboren bin ich 1989 und seit ich denken kann bin ich in Tiere vernarrt. So wuchs ich mit der Deutschen Schäferhündin „Daisy“ meiner Großelte...

Verwandte Artikel

thumbnail
hover

Meldepflicht Tierseuchenkasse!

Ist dein Pferd schon in der Tierseuchenkasse in deinem Bundesland gemeldet? Die meisten Pferdebesitzer haben noch nie von der Tierseuchenkas...

thumbnail
hover

Sind Eicheln für Pferde giftig?

Herbstzeit ist Eichelzeit. Da stellt sich die Frage: Sind Eicheln für Pferde giftig? Wie immer gilt auch bei den Eicheln (Eichenlaub und Ei...

thumbnail
hover

Möhren in der Winterfütterung

Möhrenfütterung geht (fast) immer! Gerade in den Wintermonaten kann die tägliche Fütterung von Möhren einem Vitamin A Mangel vorbeugen....