Löwenzahn – Natürliche Entgiftung fürs Pferd

  • 6902

Wissenschaftlicher Name

  • Taraxacum officinale

Weitere Namen bzw. Arten der Pflanze

  • Butterblume
  • Echter Löwenzahn
  • Gebräuchliche Kuhblume
  • Gemeine Kuhblume
  • Gemeiner Löwenzahn
  • Wiesen-Löwenzahn

Verbreitung

  • Europa

Vorkommen

  • auf Wiesen
  • an Wegrändern
  • in Gärten
  • an Hecken und Zäunen
  • in Gebüschen
  • an Waldrändern

Erntezeit

  • April bis Oktober

Inhaltsstoffe

  • Vitamin A, B und C
  • Kalium
  • Kupfer und Zink (Spurenelemente)
  • Bitterstoffe – tragen zur Entgiftung von Nieren und Galle bei

Anwendungsgebiete

  • blutreinigende Wirkung
  • stärkt das Immunsystem
  • wirkt sich positiv bei Gallen, Leber, Nieren sowie Blasenerkrankungen aus
  • bei Blasenentzündungen
  • Entschlackung
  • Leber- und Nierenreinigung
  • aufhellende psychische Wirkung
  • Schadsubstanzen aus Körper schwinden
  • harntreibende und entschlackende Wirkung
  • verdauungsfördernd, anregend bei Darmträgheit
  • als unterstützende Behandlung von chronischen, rheumatischen oder arthritischen Erkrankungen

Innere Anwendung

  • Die getrockneten Pflanzenteile mit kochendem Wasser aufgießen und ziehen lassen. Den Tee vor der Fütterung unbedingt auskühlen lassen.

oder

  • großes frisches Löwenzahnblatt oder 1 Teelöffel getrocknete Pflanzenteil pro Tasse mit heißem Wasser übergießen, ziehen lassen und abkühlen

Hinweise

  • Achtung: Es könnte gemäß den Anti-Doping- und Medikamentenkontrollregeln der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN) bei Löwenzahnkur eine empfohlene Karenzzeit bis zum Einsatz auf dem Turnier bestehen.
  • Besondere Vorsicht ist bei Rehe-Pferden geboten! Löwenzahn enthält viel Inulin (Fruktan) und sollte daher Rehe-Patienten nicht gefüttert werden!
  • Frage vor der Fütterung also unbedingt deinen Tierarzt / Heilpraktiker des Vertrauens!
  • ACHTUNG – Erhöhter Trinkwasserbedarf!  Bitte unbedingt darauf achten, während einer Löwenzahnkur ausreichend Trinkwasser zur Verfügung zu stellen.

Wie trocknet man frischen Löwenzahn richtig?

  • Pflücke möglichst junge Pflanzen mit samt der Wurzeln. Wurzeln kannst du auch noch im Herbst sammeln, da sind sie besonders süß und schmackhaft.  pass bitte auf, dass du die Wurzeln beim Herausziehen nicht verletzt.
  • Am Besten verwendest du zum Sammeln einen Korb oder eine Papiertüte oder auch einen Stoffbeutel. In einer Plastiktüte können die Pflanzen schwitzen und schnell schimmeln.
  • Trenne die Blätter und Blüten von der Wurzel.
  • Säubere die Pflanzenteile vorsichtig mit einer Bürste oder einem trockenen Tuch.
  • Jetzt auf Backpapier oder Tuch auslegen oder Pflanzen locker zusammen binden und zum Trocknen aufhängen.
  • Die Wurzeln schneidest du zum Trocknen in Scheiben und legst diese auf Backpapier oder fädelst sie auf eine Schnur zum Lufttrocknen.
  • Wichtig ist ein trockener, luftiger, schattiger und warmer Ort (mit geringer Luftfeuchtigkeit).
  • Ungefähr sechs Wochen in Ruhe trocknen lassen.

oder, wenn es an Platz fehlt und schnell gehen muss

  • Backofen Umluft mit 20 Grad
  • Löwenzahn auf Backblech ausbreiten (Wurzeln in Scheiben schneiden)
  • Während des Trocknens die Ofentür einen Spalt offen lassen, damit Feuchtigkeit entweichen kann.
  • Ab und zu Pflanzenteile wenden und durchmischen.
  • Trocken sind Blätter, wenn sie leicht zerbröseln, wenn du sie anfasst
  • sortiere gegebenenfalls feuchte Teile aus
  • in einem dunklen und gut verschließbaren Glas oder anderem Gefäß aufbewahren

Geschichtliches zum Löwenzahn

Der Volksname „Bettpisser“ weißt auf die harntreibenden Eigschaften des Löwenzahns hin.
Im 11. Jahrhundert berichteten bereits arabische Ärzte von der heilenden Wirkung des Löwenzahns.

 

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