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Pferdehanf

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Hanf ist eine der ältesten Kulturpflanzen der Welt

Hanf wurde in China schon vor mindestens 10.000 Jahren genutzt. Hanfsamen gehören zu den ernährungsphysiologisch hochwertigsten Ölfrüchten und weisen eine ungewöhnlich hohe Nährstoffdichte auf. Dadurch sind sie für die Fütterung sehr interessant.

Bei Hanfsamen handelt es sich aus botanischer Sicht um die Frucht des Hanfes, um eine Nuss, die von einer dünnen, glasigen Fruchtschale umgeben ist. Die Samen sind braun bis schwarzgrau, manchmal auch grün-grau gefärbt und haben eine Größe von etwa 3 bis 4 mm.

Futterhanf hat einen sehr geringen THC-Gehalt (unter 0,2%). THC (Tetrahydrocannabinol) ist ein farbloses Öl der Hanfpflanze, dem die berauschene Wirkung zugesprochen wird. Für den in Europa zugelassenen Nutzhanf (Futterhanf) wird in der Regel die Pflanzensorte Cannabis Sativa verwendet.

Wertvolle Inhaltsstoffe

Hanfsamen enthalten rein natürliche, organische und daher für den Organismus leicht verfügbare Verbindungen von Vitaminen, Mineralien und Spurenelementen, wie Magnesium, Zink, Kalium, Calcium, Phosphor und Eisen, die antioxidativ wirkenden Vitamine C und E, essentielle B-Vitamine, sowie sekundäre Pflanzenstoffe wie Flavonoide. Wertvolle ungesättigte Fettsäuren (Omega 3 und Omega 6 ( Gamma-Linolensäure)) stecken außerdem in diesem Samen, der ein reines Superfood für Pferde ist.

Einsatz und Anwendung

Durch die Vielzahl der Inhaltsstoffe ist der Pferdehanf sehr gut für alte oder kranke Pferde geeignet. Er dient bei gesunden Pferden der Prävention von Mangelerscheinungen und hilft somit bei der aktiven Gesundheitsvorsorge.

Der Hanfsamen aktiviert das Herz-Kreislaufsystem und den Stoffwechsel, fördert den Muskelaufbau, reguliert die Verdauung, unterstützt das Immunsystem, sorgt für gesunde Haut und glänzendes Fell.

Außerdem eignet er sich gut zur Behandlung von z.B.

  • Hautproblemen
  • Allergien
  • Atemwegserkrankungen
  • Kotwasser
  • Fruchtbarkeitsproblemen oder
  • Stoffwechselstörungen wie EMS oder ECS.

Er wirkt unterstützend bei:

  • der Auffütterung von mageren Pferden
  • Muskelaufbau
  • Stärkung des Immunsystems
  • gesundes Wachstum von Jungtieren
  • unterstützt das natürliche Wachstum der Hufe

Hanfsamen

Der für Pferde besonders leicht verdauliche Hanfsamen enthält neben Vitaminen und Spruenelementen ca. 30% Fett, ca. 30% Kohelhydrate und ca. 30% Proteine.

Hanfblatt

Im Hanfblatt ist vor allem Calzium und Eisen enthalten. Aus den Blättern der Hanfplanze lässt sich ein Pulver herstellen

Hanföl

Kaltgepresstes Hanföl wird aus dem Hanfsamen gewonnen. Es enthält Bitterstoffe, essentielle Fettsäuren und Ballaststoffe. Omega 3 und Omega 6 Fettsäuren haben ein gutes Gleichgewicht im Hanföl. Dadurch ist das Öl eine gute Ergänzung in der Pferdefütterung.

Fütterung & Dosierung

Bei der Fütterung von Hanf ist zu beachten, dass man mit wenig anfängt und die Menge erst Woche für Woche leicht erhöht. Für Ponys und Kleinpferde bis etwa 400 kg rechnet man mit ca 30 g pro Tag. Grundsätzlich gilt: je 100 kg –> 9-10 g Hanfsamen täglich.

So beginnt man in Woche 1 täglich mit 10 g, in Woche 2 mit 20 g und erst ab der 3. Woche werden 30 g gefüttert.

Hinweis: Da nicht genau geklärt ist, ob die Fütterung mit Hanf ADMR-konform (Anti-Doping und Medikamentenkontrollregeln) ist, wird davon abgerate Hanf an Turnierpferde zu verfüttern.

 

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